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Wir haben uns für Stories from the Tanke auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover umgesehen und einiges gesehen, was die Herzen von Berufskraftfahrern höher schlagen lässt. Faszinierende Technik und futuristische Designs – wir berichten euch über die Zukunft des Lkws.

(c) VDA

Digitalisierung der Lieferkette

Navigation, Tourenplanung und Fahrzeugortung – wer als Lkw-Fahrer auf den Autobahnen der Welt unterwegs ist weiß: durch die Digitalisierung hat sich schon heute viel geändert. Auf der IAA konnten wir einen Blick in die Zukunft werfen und haben festgestellt: in den nächsten Jahren verändern digitale Trends den Beruf des Lkw-Fahrers noch weiter. Da schwere Nutzfahrzeuge für ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich sind, fährt der Lkw der Zukunft autonom und größtenteils elektrisch. Gleichzeitig werden alternative Antriebe und effektive Routen immer bedeutsamer – die Ziele: CO2-Emissionen senken, Kosten reduzieren und Zeit sparen.

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In Zukunft kommen Lkw ohne Fahrer hinter dem Steuer aus und werden am Zielort sogar von Robotern und Maschinen be- oder entladen. Noch klingt das alles nach ziemlich viel Science Ficition, soll aber tatsächlich innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre Wirklichkeit werden.

Das sogenannte Platooning ist ein erster Meilenstein in diese Richtung. Beim Platooning sind mehrere Lkw so miteinander vernetzt, dass sie in einem Konvoi hintereinander herfahren. Nur noch der erste Lkw-Fahrer muss selbst fahren und die anderen Lkw folgen wie ferngesteuert. Dabei fahren sie platzsparend in Abständen von zwölf Metern hintereinander und verbrauchen gleichzeitig weniger Sprit.

Einen solchen Testbetrieb mit echten Waren gibt es tatsächlich schon zwischen Nürnberg und München – allerdings aus Sicherheitsgründen in allen Lkw mit Fahrern, die die Hände während der Fahrt nicht vom Lenkrad nehmen dürfen, obwohl dies technisch möglich wäre. In Zukunft können Fahrer sich untereinander abwechseln, sodass ihre Kollegen z.B. Ruhezeiten nehmen oder Rechnungen schreiben können.

Berufskraftfahrer müssen sich trotz der neuen Entwicklungen keine Sorgen machen, dass sie bald vollständig durch Technik ersetzbar sind. Der Faktor Mensch spielt auch in Zukunft eine tragende Rolle, sodass Berufskraftfahrer weiterhin für den Betrieb, die Überwachung und die Steuerung der neuen Systeme gebraucht werden.

Doch noch ist autonomes Fahren Zukunftsmusik, sodass alternative Antriebe aktuell der wichtigste Trend sind. Wer schon heute auf einen elektrischen Antrieb setzt, sichert sich die Loyalität seiner Kunden und bereitet sich auf die Zukunft vor.

Gutes Design wird immer wichtiger

Lkw wirken kolossal, kantig und kastig – viele Autofahrer haben daher größten Respekt vor ihnen. Daran könnte sich bald etwas ändern. Auf der IAA haben wir futuristische Designs gesehen, die bewusst auf scharfe Kanten oder Linien verzichten und so weniger bedrohlich wirken als herkömmliche Bauweisen. Ein Lkw muss allerdings nicht nur schön aussehen, sondern gesetzliche Vorgaben, technische Vorzüge und ergonomische Aspekte optimal vereinen. So bleibt Funktionalität weiterhin wichtiger als die Optik. Da die technischen Unterschiede der vielfältigen Lkw allerdings immer geringer werden, liegt es nahe: die Entscheidung fällt auf den Lkw, der am ansprechendsten erscheint. Besonders bei autonomen Fahrzeugen müssen Lkw-Designer auf eine freundliche Ausstrahlung achten – ein 40-Tonnen-Roboterfahrzeug wirkt schon einschüchternd genug.

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