Schlagwort: Sicherheit | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de Tue, 19 Feb 2019 13:40:30 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9 https://www.stories-from-the-tanke.de/wp-content/uploads/2017/02/cropped-Stories_from_the_Tanke_Fav-1-32x32.png Schlagwort: Sicherheit | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de 32 32 124893457 Tipps gegen den Sekundenschlaf https://www.stories-from-the-tanke.de/sekundenschlaf/ https://www.stories-from-the-tanke.de/sekundenschlaf/#respond Tue, 19 Feb 2019 13:29:23 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1679 So kurz und gleichzeitig so heimtückisch. Der Sekundenschlaf zählt zu den größten Gefahren im Straßenverkehr. Lange Fahrten, monotone Strecken, unregelmäßige Schlafzeiten und Nachtfahrten. Berufskraftfahrer sind besonders gefährdet, kurz am Steuer einzunicken. Das ist natürlich äußerst gefährlich – sowohl für die Fahrer selbst als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Wir haben für Stories from the Tanke […]]]>

So kurz und gleichzeitig so heimtückisch. Der Sekundenschlaf zählt zu den größten Gefahren im Straßenverkehr. Lange Fahrten, monotone Strecken, unregelmäßige Schlafzeiten und Nachtfahrten. Berufskraftfahrer sind besonders gefährdet, kurz am Steuer einzunicken. Das ist natürlich äußerst gefährlich – sowohl für die Fahrer selbst als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Wir haben für Stories from the Tanke Tipps gesammelt, mit denen Berufskraftfahrer aufgeweckt unterwegs sind.

Beim Sekundenschlaf müssen die Augen nicht unbedingt geschlossen sein, da der Zustand der Müdigkeit bei jedem Menschen anders aussieht. Der Sekundenschlaf kann sehr kurz auftreten oder sogar bis zu 15 Sekunden andauern. Zwei Sekunden bei Tempo 85 eingenickt, schon legt der LKW 50 Meter im Blindflug zurück. Ein bremsender Vordermann, ein plötzliches Stauende, eine scharfe Kurve – die Folgen können dramatisch sein. Laut Experten ist fast jeder vierte tödliche Unfall auf Autobahnen auf Sekundenschlaf am Steuer zurückzuführen. Nur halb so viele Unfälle entstehen durch Fahren unter Alkoholeinfluss. Womit wir übrigens nicht sagen wollen, dass Alkohol am Steuer okay wäre. Es gilt natürlich: Wer fährt trinkt nicht, wer trinkt fährt nicht.

Warnsysteme erfassen Anzeichen von Müdigkeit

Sensorbasierte Assistenzsysteme gehen das Problem Sekundenschlaf an. Die Systeme erfassen unterschiedliche Symptome von Konzentrationsschwäche und Müdigkeit, z.B. Fahrverhalten, Lenkbewegungen, Blickrichtung und Anzahl der Lidschläge. Durch Sitzvibrationen sowie optische und akustische Signale können die Systeme die Aufmerksamkeit des Fahrers auf das Verkehrsgeschehen lenken oder auf eine drohende Gefahr durch Übermüdung aufmerksam machen. Spezielle Einschlafwarner geben dem LKW-Fahrer ein entscheidendes Signal, sofort eine Erholungspause einzulegen.

Warnsignale beachten

Nicht jeder LKW ist mit speziellen Warnsystemen ausgestattet, die den Fahrer vor Übermüdung warnen. Umso wichtiger ist es daher, dass Fahrer selbst auf Anzeichen von Müdigkeit achten. Körperliche Anzeichen wie Augenbrennen, schwere Augenlider, Gähnen und Frösteln weisen auf steigende Müdigkeit hin und müssen ernst genommen werden. Auch Schwierigkeiten beim Spurhalten des LKW sind Alarmsignale für die nachlassende Konzentration. 

Das beste Mittel ist ausreichend Schlaf

Am besten ist es, die Gefahr eines Sekundenschlafs von Anfang an zu minimieren.

Das beste Mittel gegen Müdigkeit ist und bleibt ein erholsamer Schlaf. Vor einer Tour sollten LKW-Fahrer daher versuchen, ausreichend zu schlafen.

Bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit während der Fahrt hilft bereits ein Turboschlaf von 20 bis 30 Minuten extrem. Länger sollte ein kurzer Erholungsschlaf allerdings nicht dauern, da ansonsten tiefere Schlafstadien erreicht werden. Wer möchte, kann vor dem Kurzschlaf sogar noch einen Kaffee trinken. Das enthaltene Koffein wirkt erst nach 30 Minuten – hindert also nicht beim Einschlafen und hilft anschließend beim Wachwerden. Neben Schlafen eignet sich auch etwas Bewegung an der frischen Luft (z.B. joggen oder Kniebeugen), um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Vorsicht vor Wach-Machern

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass Kaffee, Cola, Energy-Drinks und laute Musik beim Fahren wachhalten. Der Körper fühlt sich zwar kurz wacher, die Müdigkeit ist damit aber noch lange nicht besiegt. Im Gegenteil: sie wird nach hinten verschoben, sodass die Müdigkeitsattacke anschließend nur umso heftiger und damit gefährlicher ausfällt.  Den gleichen Effekt haben übrigens auch einige Medikamente wie Beruhigungsmittel oder Antiasthmatika.

Bessere Routenplanung und Rampenvorgaben

Nicht nur die Berufskraftfahrer selbst sind gefordert. Die Logistik sollte durch bessere Routenplanung und Rampenvorgen dafür sorgen, dass weniger Druck auf den Fahrern lastet. Aufgrund von Staus durch Baustellen oder Unfälle laufen Fahrer häufig Gefahr, die Routenplanung von Transportunternehmen oder die Rampenvorgaben des Verladens nicht mehr einhalten zu können. Wie hoch der Druck auch ist, LKW-Fahrer sollten immer eine Pause einlegen dürfen, wenn sie sich extrem müde fühlen.

Sekundenschlaf: LKW-Fahrer sind eine Risikogruppe – Tipps für aufgeweckte Fahrten gibt es auf Stories from the Tanke.

Tipps gegen den Sekundenschlaf auf einen Blick

Für einen kurzen Überblick haben wir alle Tipps gegen den Sekundenschlaf noch einmal für euch zusammengefasst:

  • Warnsysteme können dabei helfen, Fahrer auf Müdigkeit und Konzentrationsschwäche aufmerksam zu machen
  • Auf Ermüdungsanzeichen achten: Augenbrennen, schwere Augenlider, Gähnen, Frösteln, Schwierigkeiten beim Spurhalten
  • Für ausreichend Schlaf sorgen: vor und während der Tour. Auch kurze Schlafpausen von 20 bis 30 Minuten sind sehr sinnvoll
  • Auf sämtliche Wachhaltemittel verzichten: koffeinhaltige Getränke und bestimmte Medikamente
  • Bessere Routenplanung und Rampenvorgaben senken den Druck bei Fahrern und ermöglichen Erholungspausen
  • Frische Luft und Bewegung während der Pausen.

 

Wie schafft ihr es auf dem Bock immer wach zu bleiben? Wir freuen uns über noch mehr Tipps für mehr Sicherheit auf der Straße. Lasst eure Kollegen von eurem Wissen profitieren.

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Abbiegeassistent – Lebensrettende Technik im LKW https://www.stories-from-the-tanke.de/abbiegeassistent/ https://www.stories-from-the-tanke.de/abbiegeassistent/#respond Fri, 25 Jan 2019 16:19:27 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1671 Stresssituation für LKW-Fahrer: Das Abbiegen in eine andere Straße. Blinker setzen, Spiegel checken und vorsichtig losfahren. Mehr kann ein Fahrer nicht tun. Hilfreich wären dabei zwei bis drei Augenpaare mehr. Sie könnten für Fahrradfahrer und Fußgänger, die die Straße überqueren, sogar lebensrettend sein. Aber mehr als zwei Augen hat der Mensch nun einmal nicht. Gut, […]]]>

Stresssituation für LKW-Fahrer: Das Abbiegen in eine andere Straße. Blinker setzen, Spiegel checken und vorsichtig losfahren. Mehr kann ein Fahrer nicht tun. Hilfreich wären dabei zwei bis drei Augenpaare mehr. Sie könnten für Fahrradfahrer und Fußgänger, die die Straße überqueren, sogar lebensrettend sein. Aber mehr als zwei Augen hat der Mensch nun einmal nicht. Gut, dass es technische Hilfsmittel gibt: Der Abbiegeassistent könnte Leben retten. Aber nur, wenn man ihn hat. Wir haben uns für Stories from the Tanke schlau gemacht, was ein Abbiegeassistent so alles kann und was es bedeutet, wenn er zur Pflicht wird.

Gefahr für Fahrradfahrer und Fußgänger

Abbiegende LKW – und auch Autos – sind für Fahrradfahrer und Fußgänger eine tödliche Gefahr. Laut einem Bericht aus September 2019 gab es mehr als 3000 Zusammenstöße zwischen Radlern und LKW, bei denen rund 700 Fahrradfahrer verletzt wurden. Nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) starben im Jahr 2018 insgesamt 34 Fahrradfahrer, weil sie von abbiegenden LKW übersehen wurden. Auch in den Jahren davor lag die Zahl bei um die 30 Todesopfern.

Die Schuldigen sind schnell gefunden. Der Trucker hätte besser gucken müssen, war unvorsichtig oder zu schnell. Und klar, so sieht es die Straßenverkehrsordnung vor: Fußgänger, die die Straße überqueren, in die man einbiegt, haben Vorrang. Von stärkeren Verkehrsteilnehmern wird Rücksichtnahme und Sorgfalt gefordert.

Nur wenige machen sich Gedanken darüber, dass LKW-Fahrer nicht mit Absicht Fahrradfahrer und Fußgänger übersehen. Und kaum ein Fahrradfahrer ist sich bewusst, dass er sich möglicherweise im toten Winkel des LKW neben sich aufhält. Schuld sind also nicht die Trucker und auch nicht die Fahrradfahrer. Schuld ist eine andere Größe in der Gleichung, nämlich der tote Winkel. Die meisten großen Zugmaschinen sind heute mit sechs Außenspiegeln ausgestattet. Zwei links, drei rechts und einer vorne. Trotzdem ist der tote Winkel immer noch zu groß. Ein Problem dürfte auch sein, dass LKW-Fahrer nicht in alle Spiegel gleichzeitig schauen können.

Funktion und Vorteile

Ein kleines technisches Hilfsmittel könnte Abhilfe schaffen und viele dieser Unfälle verhindern: Der Abbiegeassistent. Dabei machen eine Kamera, die in der Beifahrertür angebracht ist, und ein zusätzlicher Sensor den gesamten toten Winkel für den Fahrer einsehbar. Der Abbiegeassistent ist aktiviert, sobald der Blinker gesetzt wird. Er erkennt Fußgänger und Fahrradfahrer im toten Winkel und warnt den Fahrer über ein akustisches und/oder visuelles Signal. Außerdem kann der LKW-Fahrer auch über einen Bildschirm im Führerhaus beobachten, was im toten Winkel passiert. Was der Abbiegeassistent nicht macht, ist selbstständig eingreifen und eine automatische Notbremse vollziehen. Aber auch solche Systeme sind technisch möglich (aktuell werden sie nur von Mercedes angeboten und nur selten tatsächlich eingebaut). Sie könnten schon bald in Serie gehen.

Wird der Abbiegeassistent zur Pflicht?

Die Forderung nach einer Pflicht für Abbiegeassistenten in LKW werden immer lauter. Die Grünen haben nun prüfen lassen, ob eine solche Regelung rechtens wäre. Und das wäre sie. Demnach dürften in Städten nur noch LKW fahren, die sicher sind. Legt man das Gesetz entsprechend aus, würde der Abbiegeassistent zur Pflicht. Die schnelle Einführung einer solchen Regelung sieht auch der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vor. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verweist dabei aber auf EU-Recht. Und die EU wird eine entsprechende Verordnung wahrscheinlich erst ab 2022 durchsetzen. Ob eine Pflicht auch für Abbiegeassistenten gilt, die automatisch bremsen, ist noch unklar. Dafür müssen zunächst wahrscheinlich auch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden.

Bis dahin setzt die Bundesregierung auf die freiwillige Nach- und Ausrüstung von LKW durch Logistikunternehmen. Damit Unternehmer auch bereit sind, in die Sicherheit zu investieren, stellt der Bund seit Sommer vergangenen Jahres fünf Millionen Euro Fördergeld pro Jahr bereit. Mit gutem Beispiel voran gehen inzwischen viele Supermarktketten, die den Einbau der Abbiegeassistenten auch nutzen, um ihr Image zu verbessern.

Was der Abbiegeassistent bedeutet

Dass ein Abbiegeassistent Leben retten kann, steht außer Frage. Er sorgt dafür, dass es den toten Winkel nicht mehr gibt. Trotzdem muss klar sein: Die Verantwortung trägt immer noch derjenige, der den LKW fährt. Denn Technik kann ausfallen und wenn das passiert, muss der Fahrer trotzdem reagieren. Außerdem warnen Abbiegeassistenten aktuell nur, sie bremsen nicht. Noch nicht. Trotzdem sorgt der Abbiegeassistent für mehr Sicherheit und dürfte vielen LKW-Fahrern auch die ein oder andere Stresssituation ersparen. Eine entsprechende Gesetzänderung wäre also durchaus sinnvoll. Bleibt die Frage: Wie steht ihr zu dem Thema?

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Tankkarte – Freund und Helfer der Logistik-Branche https://www.stories-from-the-tanke.de/tankkarte/ https://www.stories-from-the-tanke.de/tankkarte/#respond Mon, 07 Jan 2019 14:20:09 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1659 Die Tankkarte ist ein ständiger Begleiter fast aller Berufskraftfahrer. Dabei ist in vielen Fällen sogar nicht nur eine Karte mit von der Partie. Nein, viele Trucker werden gleich mit Karten verschiedener Anbieter ausgestattet. Aber was bringt so eine Tankkarte überhaupt? Wir sind dieser – und einigen anderen Fragen – für Stories from the Tanke auf […]]]>

Die Tankkarte ist ein ständiger Begleiter fast aller Berufskraftfahrer. Dabei ist in vielen Fällen sogar nicht nur eine Karte mit von der Partie. Nein, viele Trucker werden gleich mit Karten verschiedener Anbieter ausgestattet. Aber was bringt so eine Tankkarte überhaupt? Wir sind dieser – und einigen anderen Fragen – für Stories from the Tanke auf den Grund gegangen.

Was ist überhaupt eine Tankkarte?

Eine Frage, die sich den meisten Lkw-Fahrern nicht mehr stellt. Sie kennen ihre Tankkarten und sie nutzen sie sehr häufig. Trotzdem wollen wir noch einmal darauf eingehen, weil wir doch immer wieder feststellen, dass viele Neueinsteiger auf Stories from the Tanke unterwegs sind. Mit einer Tankkarte lassen sich die Tankungen an der Tankstelle abwickeln. Mit dem Anbieter, z. B. UTA, wird ein Vertrag abgeschlossen.  Anschließend können die Fahrer an allen UTA Akzeptanzstellen – und davon gibt es insgesamt 61.000 in 40 Ländern – bargeldlos die Tankkosten und weitere Serviceleistungen abwickeln. In regelmäßigen Abständen (zweimal monatlich) gibt es eine Rechnung über die gesamten Kosten. Zusätzlich ist die Tankkarte mit weiteren Services verbunden. Aber dazu erfahrt ihr im nächsten Absatz noch etwas mehr.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Es stellt sich die Frage: Was bringt eine Tankkarte? Die Antwort ist leicht. Sie erleichtert nicht nur Logistikern, Disponenten und vor allem der Buchhaltung das Leben, sondern ist auch ein bequemes Helferlein für den Alltag auf dem Bock. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Bargeldloser Bezug von Treib- und Schmierstoffen
  • Weniger Belege durch eine umsatzsteuerhaltige Sammelrechnung
  • Bessere Analysemöglichkeiten im Hinblick auf die Fahrzeugkosten
  • Erleichterung beim Überblick über den Fuhrpark
  • Je nach Anbieter weitere fahrzeugbezogenen Services wie z. B. Mautabwicklung, Mineralölsteuer- oder Mehrwertsteuererstattung, Pannennotdienst, Abschlepp- und Reifen Services
  • Zeitersparnis durch die gebündelte Abwicklung
  • Geldersparnis durch Zeiteinsparung und bessere Konditionen

Da ist es doch eigentlich kein Wunder, dass Tankkarten in der Logistikbranche so beliebt sind, oder? Übrigens gibt es bei UTA nicht nur Tankkarten für Lkw und Omnibus, sondern auch für kleinere Flotten und Firmenwagen.

Safety first

Wie eigentlich in jedem Lebensbereich gilt auch beim Thema Tankkarte das Motto: Safety first. Denn niemand möchte, dass mit der eigenen Tankkarte Schindluder betrieben wird. Zum Glück ist man mit der Tankkarte auf der sicheren Seite – nicht nur, was die bequeme bargeldlose Abwicklung aller fahrzeugbezogenen Leistungen angeht, sondern auch im Hinblick auf den Schutz vor Missbrauch und Betrug. Das Zauberwort in diesem Fall heißt PIN-Code. Trotzdem solltet ihr sorgsam mit euren Tankkarten umgehen. Wir haben euch einige grundlegende Tipps zusammengetragen:

  • Merkt euch euren PIN-Code und bewahrt ihn niemals gemeinsam mit der Karte z. B. im Portemonnaie auf.
  • Achtet darauf, dass die PIN-Code Eingabe nicht für andere einsehbar ist.
  • Lasst eure Tankkarte niemals unbeaufsichtigt liegen.
  • Achtet darauf, dass das Tankstellenpersonal die Karte für euch sichtbar nutzt.
  • Meldet euch sofort bei eurem Anbieter, sollte eure Tankkarte verloren gehen oder gestohlen werden.
  • Überprüft die Rechnungen auf Plausibilität.

Fährst du schon oder tankst du noch?

Wie einleitend bereits erwähnt, ist es übrigens eine Tatsache, dass die meisten Unternehmen ihre Fahrer mit Karten mehrerer Anbieter ausstatten. Die Entscheidung, welche genutzt wird, liegt oft beim Fahrer selbst und fällt häufig in sekundenbruchteilen ganz spontan. Frei nach dem Motto „Fährst du schon oder tankst du noch?“ muss es an der Tanke nämlich meist schnell gehen. Da ist nicht viel Zeit, die Karten gegeneinander abzuwägen. Von euch Truckern wüssten wir nun natürlich gerne: Welche Karten habt ihr und wonach entscheidet ihr, welche ihr nutzt? Und die Logistiker und Disponenten unter euch könnten uns doch mal verraten, wonach sie sich für einen Anbieter entscheiden? Schreibt uns, wir freuen uns auf eure Kommentare!

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Den Lkw winterfest machen – Sicherheit auf frostigen Straßen https://www.stories-from-the-tanke.de/lkw-winterfest/ https://www.stories-from-the-tanke.de/lkw-winterfest/#respond Fri, 09 Nov 2018 08:20:14 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1628 Der Winter kommt. Auch wenn es aktuell wieder etwas wärmer geworden ist, konnten wir in den letzten Wochen schon ein bisschen eisige Luft schnuppern. Das bedeutet: Es wird höchste Zeit seinen Lkw winterfest zu machen. Sicherheit geht schließlich vor! Die alten Hasen unter Euch werden das Spiel kennen. Aber es gibt sicher auch einige, die […]]]>

Der Winter kommt. Auch wenn es aktuell wieder etwas wärmer geworden ist, konnten wir in den letzten Wochen schon ein bisschen eisige Luft schnuppern. Das bedeutet: Es wird höchste Zeit seinen Lkw winterfest zu machen. Sicherheit geht schließlich vor! Die alten Hasen unter Euch werden das Spiel kennen. Aber es gibt sicher auch einige, die noch nicht lange auf dem Bock sitzen. Damit Ihr alle unbeschadet durch den Winter kommt, haben wir für Stories from the Tanke ein paar Grundregeln für sicheres Fahren auf frostigen Straßen zusammengetragen. Zur Wintervorbereitung zählt nämlich mehr als nur der Wechsel auf Winterreifen und das obligatorische Frostschutzmittel im Handschuhfach.

Die richtigen Reifen

Das offensichtliche zuerst: Winterreifen sind das A und O für eine sichere Fahrt im Winter – mindestens vier bis sechs Millimeter Restprofil sollten sie haben, damit die Fahrt nicht in einer Rutschpartie endet. Für einen guten Grip, muss außerdem der Luftdruck richtig sein. Ist er zu hoch oder zu niedrig setzen die Profile sich zu. Am besten haben Fahrer im Winter auch Schneeketten mit an Bord – gerade in den Bergen haben sie schon manchen von Euch gerettet. Und wer kennt es nicht: Hat man keine Schneeketten dabei, braucht man sie plötzlich. Und das ist dann richtig ärgerlich. Allerdings helfen die Ketten auch nur dann, wenn sie richtig angelegt werden. Da heißt es: Übung macht den Meister – aber bitte schon vor Wintereinbruch.

Typische Winterpannen vermeiden

Schwache Batterien, defekte Beleuchtungen und eingefrorene Bremsventile sind die Klassiker, die im Winter zu Pannen mit dem Lkw führen. Im Winter fordern Kälte, viele elektrische Verbraucher und eine höhere Belastung beim Anstellen eines kalten Motors die Batterie bis ans Limit – und nicht selten darüber hinaus. Um nicht plötzlich bei eisigen Temperaturen auf einem Rastplatz im Niemandsland festzuhängen, sollte die Batterie frühzeitig bei geplanten Werkstattaufenthalten überprüft werden.  Zum Wintercheck gehört auch, den Frostschutz im Bremssystem zu prüfen und die Entwässerungsventile an Druckluftkesseln proaktiv zu betätigen. Das Bremssystem darf nicht zufrieren, sonst heißt es: Pannendienst. Wer mit speziellen Schlauchadaptern ausgerüstet ist, kann die heißen Auspuffgase selbst über die betroffenen, gefrorenen Stellen leiten, sodass der Lkw schnell wieder startklar ist.

Der Feind: Rost

Durch Nässe und Salz entsteht an Verbindungsstellen aus Metall schnell Rost. Besonders anfällig: aufgescheuerte Kabel, Batterieübergabepunkte und beschädigte Anhängersteckdosen. Plötzlich fließt kein Strom mehr. Schnelle Weiterfahrt ade. Regelmäßige und gründliche Reinigungen können vorbeugen. Wer viel mit seinem Lkw im Wintereinsatz ist, sollte über eine Unterbodenkonservierung nachdenken – eine sinnvolle Investition, die den Verschleiß deutlich senkt. Übrigens: Wer seine Klimaanlage den ganzen Winter über ausstellt riskiert einen Totalausfall und muss an den ersten heißen Sommertagen schwitzen. Gar nicht angenehm – vor allem, wenn man an die Temperaturen in diesem Sommer zurückdenkt. Damit die Dichtungen geschmeidig bleiben, sollte die Klimaanlage auch im Winter ab und zu eingeschaltet werden.

Abfahrkontrolle durchführen

Besonders im Winter sollten Lkw-Fahrer ihren Lkw vor der Abfahrt einmal genauer unter die Lupe nehmen. Gerade das Thema „Sehen und gesehen werden“ scheint in der dunklen Jahreszeit nicht unbedingt selbstverständlich zu sein – das gilt übrigens auch für Autofahrer. Darum vor der Abfahrt einmal die Beleuchtung checken. Und wie sieht es auf dem Dach aus? Herunterfallende Schnee- und Eisplatten sind eine tückische Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer, also runter damit. Bei defekten oder porösen Plastikteilen und Dichtungen gibt es außerdem schnell einen Kurzschluss. 

Wann macht Ihr Euren Lkw winterfest?

Eigentlich sind all diese Dinge selbstverständlich. Lernt man schließlich auch so in der Fahrschule. Aber Hand auf’s Herz: Wer prüft vor jeder Fahrt seinen Lkw auf Herz und Nieren? Dabei ist das so wichtig. Denn sorgfältige Abfahrtskontrollen schützen außerdem auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Also noch einmal zusammengefasst:

  • Ist Plastik gesplittert oder sind Dichtungen porös?
  • Ist das Reifenprofil in Ordnung?
  • Stimmt der Luftdruck?
  • Funktionieren alle Lichter?
  • Schnee und Eis auf dem Dach?

Habt Ihr schon Euren Lkw winterfest gemacht? Wir würden uns übrigens freuen, wenn Ihr noch mehr Tipps für mehr Sicherheit auf frostigen Straßen habt. Helft Euch gegenseitig und lasst vor allem auch die Nachwuchsfahrer von Eurem Wissen profitieren!

 

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