Tanken weltweit | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de Mon, 11 Jun 2018 12:36:45 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9 https://www.stories-from-the-tanke.de/wp-content/uploads/2017/02/cropped-Stories_from_the_Tanke_Fav-1-32x32.png Tanken weltweit | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de 32 32 124893457 Die Giganten der Rennstrecke. https://www.stories-from-the-tanke.de/truckgrandprix/ https://www.stories-from-the-tanke.de/truckgrandprix/#respond Mon, 11 Jun 2018 11:46:45 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1513 Truck Racing – ein Sport auf der Überholspur. Am Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli ist es wieder soweit. Da geben sich die Supertrucks der FIA European Truck Racing Championship beim 33. Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring ein Stelldichein. Donnernde Boliden mit mehr als 1000 PS, gewagte Überholmanöver und über 115.000 begeisterte Zuschauer: […]]]>

Truck Racing – ein Sport auf der Überholspur.

Am Wochenende vom 29. Juni bis 1. Juli ist es wieder soweit. Da geben sich die Supertrucks der FIA European Truck Racing Championship beim 33. Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring ein Stelldichein. Donnernde Boliden mit mehr als 1000 PS, gewagte Überholmanöver und über 115.000 begeisterte Zuschauer: Die Besucher erwartet ein Event der Superlative. Der Grand Prix auf dem Nürburgring ist eines von acht Rennen, in denen jedes Jahr der Europameister im Truck Racing ausgespielt wird.

Der Race Truck von Jochen Hahn in Aktion

Truck Racing ist ein Sport, der sich hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreut, die wachsenden Zuschauerzahlen geben ein gutes Beispiel dafür und haben inzwischen die der Formel 1 sogar übertroffen. Die ersten Truckrennen wurden in den USA abgehalten, schon in den 70er wurde die Idee nach Europa transportiert. Zuerst waren die Aktivitäten auf einzelne Events beschränkt, 1994 übernahm der Welt-Automobilsport-Verband FIA dann die Organisation und rief zuerst einen Europapokal ins Leben, der ab 2006 den offiziellen Status einer Europameisterschaft erhielt. Diese wird an insgesamt acht Renntagen ausgetragen, die auf so legendären Rennstrecken wie dem Nürburgring, Le Mans oder Zolder stattfinden. Mit Qualifying und insgesamt vier Wertungsläufen dauert so ein Event dann ein ganzes Wochenende, der Sieger erhält jeweils 10 bis 20 Wertungspunkte und auch noch der Zehnte kann einen Punkt einfahren. Am Ende des Jahres darf sich dann der Punktbeste mit dem Titel Europameister schmücken.

Jochen Hahn im EinsatzIm Mittelpunkt stehen natürlich die Racing Trucks und die sind wahrhaft spektakulär. Das Reglement schreibt zwar reguläre Serienfahrzeuge als Basis vor, aber diese werden natürlich völlig überarbeitet und getunt, um renntauglich zu sein. Am Ende steht dann ein Zweiachser mit mindestens 18 Tonnen Gewicht, der bis zu 1.250 PS und deutlich über 5.000 Nm Drehmoment auf die Bahn bringt, allerdings beträgt die Höchstgeschwindigkeit 160 km/h. Doch diese reicht aus, um packende Duelle auf den Rennstrecken auszufechten. Die Deutschen sind traditionell in diesem Wettbewerb ganz vorne dabei, allen voran Truck Racing Legende Jochen Hahn, der mit seinem Team Hahn Racing von 2011 bis 2013 dreimal in Folge Europameister wurde. Er führt auch derzeit die das Fahrerfeld mit 50 Punkten an und ist auf dem besten Weg, den Titel ein weiteres Mal einzusammeln. Doch die Konkurrenz ist ebenfalls bestens gerüstet und so erwarten uns auf dem Nürburgring packende Duelle und ein spektakuläres Rahmenprogramm, bei dem jeder Truck Racing Interessierte voll auf seine Kosten kommt. Also nichts wie hin und dabei sein, wenn die Trucks auf die Rennstrecke gelassen werden.Die Racing Trucks sind bereit für den Start

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Pythons, Lamas, Kühlschränke. https://www.stories-from-the-tanke.de/fundstuecke/ https://www.stories-from-the-tanke.de/fundstuecke/#respond Tue, 05 Jun 2018 14:09:46 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1505 Was man so alles auf der Autobahn findet. Sachensucher, Sperrmüllsammler, Recycler aufgepasst: Die wahren Schätze liegen auf der Autobahn. Ob schlecht gesicherte und heruntergefallene Ladung, illegal entsorgter Müll oder Gegenstände, die einfach auf der Fahrt verloren gegangen sind: Deutschlands Autobahnen sind eine Fundgrube für Dinge, die dort eigentlich nicht hingehören. Es ist schon unglaublich, was […]]]>

Was man so alles auf der Autobahn findet.

Sachensucher, Sperrmüllsammler, Recycler aufgepasst: Die wahren Schätze liegen auf der Autobahn. Ob schlecht gesicherte und heruntergefallene Ladung, illegal entsorgter Müll oder Gegenstände, die einfach auf der Fahrt verloren gegangen sind: Deutschlands Autobahnen sind eine Fundgrube für Dinge, die dort eigentlich nicht hingehören.

Es ist schon unglaublich, was sich da alles ansammelt. Das Spektrum reicht von Couchgarnituren, fabrikneuen Autos, Zementsäcken, Matratzen, Fußballtoren, Klavieren bis hin zu Dixi-Klos und Getränkekästen. Am exotischsten waren sicherlich ein Lama, das einfach aus dem Tiertransporter ausgebüxt war, und eine 5 Meter lange Python, die sich bester Gesundheit erfreute, als sie von der Autobahnmeisterei Ludwigshafen gefunden wurde. Erstaunlicherweise finden sich auf den Autobahnen auch jede Menge Schuhe, bei denen lange gedacht wurde, ob sie nicht aus schrecklichen Unfällen stammen. Was natürlich ziemlich makaber wäre. Doch dazu waren es einfach zu viele und außerdem haben Mitarbeiter der Autobahndirektion Nordbayern das Rätsel inzwischen gelöst. Autofahrer und insbesondere Trucker wechseln gerne mal in Fahrpausen ihr Schuhwerk und vergessen es dann auf dem Trittbrett. Beim Losfahren passiert es dann und das schöne Schuhwerk landet auf dem Asphalt. Dasselbe gilt übrigens auch für Handtaschen samt Inhalt oder Geldbörsen, die gerne von nachlässigen Autofahrern oder –innen auf dem Dach geparkt werden. Da bleiben sie nicht lange – spätestens bei der ersten Beschleunigung sind sie ein Fall fürs Fundbüro und der Unmut ist groß, wenn der Verlust entdeckt wird.

Doch Schuhe und Geldbörsen sind wenigstens keine Verkehrshindernisse. Schwieriger und gefährlicher wird es bei schlecht gesicherter Ladung. Die macht sich gerne während der Fahrt selbständig und dann wird’s schnell ernst. Ob Baumstamm, Waschmaschine oder Warencontainer: Wenn so ein Ding auf der Autobahn rumliegt, gibt es aller Wahrscheinlichkeit nach jemanden, der drauffährt. So starben allein im vergangenen Jahr 20 Menschen bei Unfällen, die durch unzureichend gesicherte oder verloren gegangene Ladung verursacht wurden.

Ein weiteres Problem ist die Nutzung der Autobahn als Müllkippe. Zum Beispiel werden jährlich etwa 40.000 alte Autoreifen von den Autobahnmeistereien entsorgt. Besonders beliebt sind auch gebrauchte Hygieneartikel, die dann beim Finder gerne einen gewissen Ekel hervorrufen. Ansonsten ist das Spektrum weit gefasst. Es scheint so, als würden einige Leute die Autobahn als Platz nutzen, um billig ihren ganzen Müll loszuwerden. Dort wird jährlich so viel verlorene Ladung und Abfall gesammelt, dass man einen Güterzug mit einer Länge von insgesamt mehr als zehn Kilometern damit bestücken könnte. Billig ist das keinesfalls, denn am Ende muss der Steuerzahler dafür blechen, 9.000 Euro im Jahr pro Bahnkilometer.

Bei der Bandbreite an Fundstücken lohnt es sich wahrlich, die Autobahn mit ganz anderen Augen zu betrachten und mal nach links und rechts zu schauen. Wer weiß, vielleicht findet man ja auf dem Seitenstreifen die Couchgarnitur, nach der man schon lange gesucht hat. Oder einen schönen Kühlschrank, der vielleicht vom Runterfallen ein paar Dellen hat, aber sonst noch voll intakt ist. Also: Wachsam sein, dabei aber nicht den Verkehr aus den Augen verlieren.

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Leichter als Luft – teurer als Gold. https://www.stories-from-the-tanke.de/zeppelin/ https://www.stories-from-the-tanke.de/zeppelin/#respond Mon, 26 Mar 2018 12:10:54 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1390 Luftschiffe brauchen zur Befüllung mehr als bloß ne Tanke. Wer sich öfter über zeitraubende Tankstopps und teure Tankfüllungen ärgert, der sollte wahrlich froh sein, dass er einen Truck fährt und keinen Zeppelin. Denn mit so einem Luftschiff stößt man in ganz andere Dimensionen vor, die auch der größte Monstertruck nicht mal annähernd erreicht.  Allein die […]]]>

Luftschiffe brauchen zur Befüllung mehr als bloß ne Tanke.

Wer sich öfter über zeitraubende Tankstopps und teure Tankfüllungen ärgert, der sollte wahrlich froh sein, dass er einen Truck fährt und keinen Zeppelin. Denn mit so einem Luftschiff stößt man in ganz andere Dimensionen vor, die auch der größte Monstertruck nicht mal annähernd erreicht. 

Allein die Größe ist beeindruckend: So ein Luftschiff kann über 200 Meter lang sein. Da fährt man nicht einfach an die Tanke und hängt den Schlauch ein; nein, zum Aufblasen oder – korrekt ausgedrückt – zur Befüllung des Fluggeräts braucht man schon eine ganze Halle von riesigen Ausmaßen. So hat zum Beispiel der Hangar, in dem der derzeit größte Zeppelin der Welt, der Airlander steht, eine Länge von 250 Meter bei einer Höhe von 50 Metern.

Die Befüllung selbst ist dann ein komplexer Vorgang, der sehr viel Zeit und Arbeit erfordert. Zuerst wird über das ausgebreitete Luftschiff ein riesiges Netz gelegt, das mit Ballastsäcken beschwert ist. Schließlich soll der Zeppelin ja nicht schon halbgefüllt unter der Decke hängen, sondern vorerst brav am Boden bleiben. Dann fährt ein extra Tankwagen vor, der über einen Schlauch nach und nach Helium in die verschiedenen ballonartigen Abteilungen unter der Hülle, die sogenannten Blasen, einfüllt. Für größere Modelle braucht es sogar zwei bis drei Tankwagen. Insgesamt benötigt ein Luftschiff ja nach Größe zwischen 10.000 und 40.000 Kubikmeter Helium, in flüssiger Form entspricht das einem Tankvolumen von 2.000 bis 7.000 Litern, die ein Tankwagen erst mal anschleppen muss.

Helium wird deshalb genommen, weil es einerseits viel leichter als Luft ist, andererseits ist es sicherer als Wasserstoff, der noch leichter und auch billiger wäre. Doch Wasserstoff in seiner reinen Form ist hochexplosiv – da reicht ein kleiner Funke und das Luftschiff fliegt mit einer gewaltigen Explosion in die Luft. Wie 1937, als der deutsche Zeppelin Hindenburg im amerikanischen Lakehurst in einem Feuerball aufging und 35 Menschen ums Leben kamen. Deshalb ist es schon beruhigend, dass Luftschiffe heutzutage mit Helium gefüllt sind.

Wenn die vordere Blase befüllt ist, müssen die Ballastsäcke verschoben werden und der erste Teil des Leitwerks kann mit Hilfe von Stahlseilen angebracht werden. Dann werden auch die hinteren Blasen aufgepumpt, so dass am Ende das Luftschiff zwei bis drei Meter in der Luft steht. Jetzt kann auch die Gondel eingehängt und verschnürt werden. Insgesamt dauert es satte acht bis zwölf Stunden, bis das Luftschiff flugfähig ist und aus dem Hangar ins Freie gelassen werden kann. Dafür hält so eine Füllung allerdings auch einige Monate. Es geht zwar unterwegs immer etwas Gas verloren und muss auch nachgefüllt werden, aber das sind nur Kleinigkeiten.Und was kostet so eine Befüllung? Da muss man schon ganz schön schlucken, zumal Helium in den letzten Jahren immer knapper und teurer geworden ist. Für einen mittelgroßen Zeppelin sind mal eben 60 – 70.000 Euro fällig, größere Modelle kommen leicht auf das Doppelte. Ach ja, hinzu kommen noch die Spritkosten, denn der Zeppelin hat ja auch einen Motor und will bewegt werden, aber die sind im Vergleich zum Helium lächerlich. So ist eine Fahrt mit einem Luftschiff ein ganz schön teurer Spaß. Mit einem Brummi ist man da schon wesentlich günstiger unterwegs und sehr viel schneller als ein Truck ist das riesige Fluggerät auch nicht. Also: Lieber auf dem Boden bleiben als mit dem Kopf in den Wolken. Billiger ist das jedenfalls allemal.

 

 

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Andere Länder, andere Tanken https://www.stories-from-the-tanke.de/andre-laender-andere-tanken/ https://www.stories-from-the-tanke.de/andre-laender-andere-tanken/#respond Wed, 05 Apr 2017 12:00:45 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=609 Was man in Thailand beim Tanken erleben kann. leben in Deutschland im Land der Normen und Regulationen. Da können wir uns kaum vorstellen, dass Tanken auch anders geht als an unseren modernen Zapfsäulen. In Thailand zum Beispiel läuft das ganz anders, da ist Tanken noch echte Handarbeit. Es muss ja nicht immer gleich eine Zapfpistole […]]]>

Was man in Thailand beim Tanken erleben kann.

Wir leben in Deutschland im Land der Normen und Regulationen. Da können wir uns kaum vorstellen, dass Tanken auch anders geht als an unseren modernen Zapfsäulen. In Thailand zum Beispiel läuft das ganz anders, da ist Tanken noch echte Handarbeit. Es muss ja nicht immer gleich eine Zapfpistole mit Stopp-Automatik sein, ein einfacher Gartenschlauch am Benzinfass tut’s auch. Dazu noch ein kleiner Pumphebel zum Druckaufbau und schon läuft’s. Man sagt dem Tankwart bloß, wie viel Benzin man haben möchte oder wie viel Geld man zu investieren gedenkt, dann legt er los. Siehe da, der Tank wird auch auf diese Weise voll und die Qualität des Benzins ist keinesfalls zu beanstanden. Schnell noch eine Cola aus dem Kühlschrank, der neben dem Benzinfass steht, und schon kann es weitergehen. Doch das ist noch die fortgeschrittene Variante des Tankens im ostasiatischen Urlaubsparadies, oftmals wird das Benzin auch in alte Mekong Whiskeyflaschen umgefüllt angeboten. Den Verkehr scheint das jedenfalls nicht zu bremsen, der ist so quirlig, wie wir uns das alle vorstellen. Es ist halt nur schwer denkbar, wie das bei einem Sattelschlepper funktionieren soll.

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