Schlagwort: Sommer | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de Fri, 14 Jun 2019 09:34:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9 https://www.stories-from-the-tanke.de/wp-content/uploads/2017/02/cropped-Stories_from_the_Tanke_Fav-1-32x32.png Schlagwort: Sommer | Stories from the Tanke https://www.stories-from-the-tanke.de 32 32 124893457 Wenn es dem Reifen zu heiß wird – erhöhte Pannengefahr durch Sommerhitze https://www.stories-from-the-tanke.de/reifen/ https://www.stories-from-the-tanke.de/reifen/#comments Fri, 14 Jun 2019 09:35:56 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1740 Das schöne Wetter in den letzten Wochen hat so richtig Geschmack auf den Sommer gemacht. Der Winter scheint nun endgültig vorbei, die Winterreifen sind eingemottet, die Sommerreifen aufgezogen. Sollten sie zumindest. Denn in jeder Jahreszeit macht der richtige Reifen den Unterschied. Und wenn es in diesem Jahr wieder einen Jahrhundertsommer so wie im letzten Jahr […]]]>

Das schöne Wetter in den letzten Wochen hat so richtig Geschmack auf den Sommer gemacht. Der Winter scheint nun endgültig vorbei, die Winterreifen sind eingemottet, die Sommerreifen aufgezogen. Sollten sie zumindest. Denn in jeder Jahreszeit macht der richtige Reifen den Unterschied. Und wenn es in diesem Jahr wieder einen Jahrhundertsommer so wie im letzten Jahr gibt, ist Vorsicht angesagt. Denn wenn der Reifen platzt, ist es zu spät. Deshalb haben wir für Stories von der Tanke einmal zusammengefasst, wie ihr eure LKW und insbesondere die Reifen unbeschadet durch den kommenden Sommer bringt.

1. Sommerreifen aufziehen

Winterreifen haben eine weichere Gummimischung, was bei großer Hitze zu Schäden führen kann. Ganzjahresreifen sind auch nicht die optimale Lösung, denn auch ihre Gummimischung ist nicht für extreme Hitzeperioden ausgelegt. Sommerreifen dagegen sind gegen hohe Temperaturen viel besser gewappnet. Daher solltet ihr, wenn ihr es noch nicht gemacht habt, schnell die Sommerreifen aufziehen und nicht vergessen, die Winterreifen fachgerecht zu lagern, damit sie vor Beschädigungen geschützt sind. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass immer gleichartige Reifen auf einer Achse montiert werden. Welche Sommerreifen auf welcher Achse gefahren werden dürfen, unterscheidet sich je nach Fahrzeug. Wie das bei eurem LKW ist, könnt ihr im Fahrzeugbrief nachlesen.

2. Reifen regelmäßig überprüfen

Gerade LKW Reifen sind im Dauerbetrieb hohen Belastungen ausgesetzt, bei Hitze steigt diese zusätzlich an. Deshalb ist es ratsam vorzubeugen und die Bereifung in regelmäßigen Abständen auf Schäden zu überprüfen. Sind LKW-Reifen porös oder weisen bereits Risse in der Lauffläche und den Flanken auf, sollten sie möglichst schnell ausgetauscht werden. Das könnt ihr z.B. über den UTA Reifen Service mit einer großen Auswahl an Tankstellen und Werkstätten schnell erledigen lassen. So vermeidet ihr Pannen oder sogar Unfälle schon im Vorfeld. Das gleiche gilt natürlich auch für jegliche andere Beschädigungen, die ihr am Reifen entdeckt.

3. Den richtigen Reifendruck wählen

Das ist beim LKW das A und O der Prävention, ganz unabhängig von der Reifengröße. Deshalb kontrolliert ihr am besten direkt beim nächsten Besuch an der Tankstelle den Reifendruck bei eurem Fahrzeug  und korrigiert auf die vom Hersteller vorgegebenen Werte. Aber Achtung: Reifendruck immer bei kalten Reifen kontrollieren. Dieser Vorgang sollte regelmäßig alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

Zu hoher Druck ist nicht günstig, da die Luft im Reifen sich bei Hitze ausdehnt und er unter Umständen platzen kann. Besonders gefährlich ist es jedoch, wenn der Reifen zu wenig Druck aufweist. Bei konstanten Temperaturen über 30 Grad kann der Asphalt bis zu 60 Grad heiß werden, dann werden die Reifen weicher, die Auflage vergrößert sich, sie verschleißen schneller und es besteht die Gefahr, dass die Reifen überhitzen und sogar anfangen zu brennen. Wenn es wirklich mal zu einem Reifenbrand kommt, empfiehlt der ADAC besonnen zu reagieren und nicht direkt eine Vollbremsung zu machen. Am besten mit Warnblickanlage auf dem Standstreifen so lange weiter fahren, bis der brennende Reifen sich von der Felge gelöst hat – so zumindest die Empfehlung des ADAC. So verhindert ihr auch, dass das Feuer sich auf den ganzen LKW ausbreiten kann und die Ladung sich ebenfalls entzündet. Aber soweit muss es nicht kommen, wenn ihr vorbeugt.

4. Auf die Profiltiefe achten

Denn zu wenig Profil auf dem Reifen ist nicht nur gefährlich, insbesondere auf nasser Fahrbahn. Fahrer, die mit abgefahrenen Reifen unterwegs sind, riskieren empfindliche Geldstrafen und sogar Punkte in Flensburg. Und das will schließlich auch niemand. Also: Auch an den Sommerreifen immer schön die Profiltiefe überprüfen! Vorgeschrieben ist bei LKW europaweit eine Profiltiefe von mindestens 1,8 mm, allerdings nimmt die Haftung bereits ab einer Profiltiefe von 4,0 mm ab. Die Polizei rät deshalb, ab einem Profil von 3 mm oder weniger bei Sommerreifen und Ganzjahresreifen diese zu wechseln. Das Reifenprofil lässt sich ganz einfach mit einer 1-Euro Münze überprüfen: Drückt die Münze in eine Vertiefung des Reifenprofils. Wenn der goldene Rand nicht mehr zu sehen ist, ist das Profil noch ausreichend. Wird der Rand sichtbar oder befindet sich nur knapp unter der Profiloberfläche, ist es Zeit, den Reifen auszutauschen.

Macht euer Fahrzeug rechtzeitig sommerfertig. Mit unseren Tipps solltet ihr den Sommer dann sicher überstehen und auch eure Reifen nicht über strapazieren, wenn es mal wieder sehr heiß wird. Eine Panne kann schließlich niemand gebrauchen. Und ihr müsst eure Transporte ja auch pünktlich und sicher beim Kunden abliefern und wollt nicht mit geplatzten Reifen auf dem Seitenstreifen enden. Habt ihr noch weitere Tipps für eure Kollegen? Schreibt sie in die Kommentare. Wir jedenfalls wünschen euch allzeit gute Fahrt!

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Was ihr schon immer über Jochen Hahn wissen wolltet! https://www.stories-from-the-tanke.de/jochen-hahn-fragen-2/ https://www.stories-from-the-tanke.de/jochen-hahn-fragen-2/#respond Tue, 04 Jun 2019 14:19:11 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1758 Erinnert ihr euch noch? Vor ein paar Wochen haben wir euch auf dem Facebook-Kanal von UTA gefragt, was ihr schon immer von Truck-Racing Legende Jochen Hahn wissen wolltet! Ihr habt uns Eure Fragen geschickt. Wir von Stories from the Tanke sind zu Jochen Hahn ins Training gefahren und haben ihn um Antworten gebeten. Was er […]]]>

Erinnert ihr euch noch? Vor ein paar Wochen haben wir euch auf dem Facebook-Kanal von UTA gefragt, was ihr schon immer von Truck-Racing Legende Jochen Hahn wissen wolltet! Ihr habt uns Eure Fragen geschickt. Wir von Stories from the Tanke sind zu Jochen Hahn ins Training gefahren und haben ihn um Antworten gebeten. Was er uns alles erzählt hat? Wir verraten es euch:

Runde um Runde!

Wusstet ihr, dass Jochen Hahn jedes Jahr ca. 15.000 Kilometer zurücklegt und das nur bei seinen Rennen? Das entspricht in etwa der Strecke, die man von Hamburg bis nach Kapstadt zurücklegen müsste. Und da sind die Testfahrten in seinem Truck noch nicht eingerechnet.

Aber welches Auto fährt Jochen Hahn eigentlich privat?

Da setzt der Truck Racing Star auf zwei Pferde. Entweder er ist auch dann sportlich unterwegs – mit seinem 3er BMW E21 Alpina. Oder er geht es gemütlicher an: mit einer Ape 50. Damit würden wir Jochen Hahn auch gerne mal über den Nürburgring flitzen sehen und ihr?

Kann man bei Jochen Hahn mal mitfahren?

Ja, klar! Zum Beispiel bei den den offiziellen Taxifahrten auf dem Nürburgring. Das Redaktionsteam von Stories from the Tanke meldet sich schon einmal für eine rasante Fahrt an.

Sollten Truck Rennen nicht auch im Fernsehen übertragen werden?

Natürlich findet auch die Truck Racing Legende es sehr schade, dass seine Rennen nicht im Fernsehen übertragen werden. Kleiner Trost: Es gibt zahlreiche Truck-Grand-Prix, die über Live-Stream empfangen werden können, z.B. unter www.truck-grand-prix.de.

Noch aufgeregt, vor den Rennen?

Nicht nur ihr durftet Fragen stellen. Auch das Stories from the Tanke Team hat seinen Champion gelöchert. Wir wollten wissen, wie aufgeregt der erfolgreiche Rennfahrer vor seinen Rennen noch ist. Schließlich hat er schon zahlreiche Runden hinter sich, da müsste es doch eigentlich schon Routine sein. Aber weit gefehlt:

„Kein Rennen ist wie das andere und jedes Mal packt mich kurz vor dem Start dieses leichte Kribbeln. Da hilft mir auch die Erfahrung aus unzähligen Truck-Grand-Prix nicht.“

Und was macht der Champion, wenn er nicht im Racing-Truck sitzt?

Schrauben und Testen! Jochen Hahn baut nämlich tatsächlich Racing Trucks. Der Motorsport lässt einen eben auch in der Freizeit nicht los. Aber kehren wir mal auf die Rennstrecke zurück.

3 Dinge, die bei einem Rennen niemals fehlen dürfen?

Das ist eine leichte Frage: „Meine Frau, Ersatzbrille und meine Rennkleidung“. Dazu hat er als Maskottchen stets eine Packung Zigaretten in der linken Hosentasche.

Wie sieht’s mit einer Lieblingsrennstrecke aus?

Wir hätten ja gedacht, dass es der Nürburgring ist. Aber weit gefehlt. Jochen Hahn ist da sehr diplomatisch: „Alle Strecken, auf denen man gewonnen hat, zählen zu den Lieblingsstrecken.“ Wir haben trotzdem noch eine konkrete Antwort aus ihm heraus gekitzelt und dürfen verraten: Jochen Hahns absolute Lieblingsstrecke ist Jarama in Spanien.

Erfolgshunger?

Hungrig auf Erfolge ist Jochen Hahn immer noch, auch wenn er die Zahl seiner Titel kaum noch überblicken kann. „Ich fahre nicht um den zweiten Platz oder Platz 3, sondern ich will bei jeder Veranstaltung ganz vorne sein.“ Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen. Und ihr?

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LKW Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen: Umfahren oder Pausieren! https://www.stories-from-the-tanke.de/lkw-fahrverbote/ https://www.stories-from-the-tanke.de/lkw-fahrverbote/#respond Wed, 15 May 2019 09:29:57 +0000 https://www.stories-from-the-tanke.de/?p=1750 Nächste Woche ist Christi Himmelfahrt. Einer von neun bundesweiten Feiertagen. Aber nicht alle Feiertage werden in jedem Bundesland begangen. Fronleichnam zum Beispiel nicht. Damit einher gehen die entsprechenden LKW-Fahrverbote. Aber wie machen LKW-Fahrer das, wenn sie, um ans Ziel zu gelangen, durch ein Bundesland fahren müssen, in dem das Fahrverbot gilt? Wir haben für Stories […]]]>

Nächste Woche ist Christi Himmelfahrt. Einer von neun bundesweiten Feiertagen. Aber nicht alle Feiertage werden in jedem Bundesland begangen. Fronleichnam zum Beispiel nicht. Damit einher gehen die entsprechenden LKW-Fahrverbote. Aber wie machen LKW-Fahrer das, wenn sie, um ans Ziel zu gelangen, durch ein Bundesland fahren müssen, in dem das Fahrverbot gilt? Wir haben für Stories from the Tanke nach Antworten gesucht und uns einmal genauer mit den Fahrverboten beschäftigt.

Das Sonntagsfahrverbot und das Feiertagsfahrverbot

Bevor wir uns den wirklich spannenden Fragen widmen, sehen wir uns das LKW-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen noch einmal an: Was bedeutet es überhaupt und warum gibt es diese Regelung?

In Deutschland wurde das Gesetz zu den Fahrverboten bereits 1956 eingeführt. Geregelt ist es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) §30, Abschnitt 3. Im Rahmen des Sonntagsfahrverbots dürfen von 0 bis 22 Uhr LKW mit mehr als 7,5 Tonnen und LKW mit Anhänger, unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht, nicht auf den Straßen und der Autobahn unterwegs sein. Die gleichen Regeln greifen beim Feiertagsfahrverbot.

Grundsätzlich ist das Fahrverbot auch in anderen EU-Ländern geregelt. Neben Deutschland haben auch Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Rumänien, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn und die Schweiz ein LKW-Fahrverbot für Sonn- und Feiertage. Die konkreten Regelungen zum Beispiel im Hinblick auf das zulässige Gesamtgewicht unterscheiden sich allerdings von Land zu Land und liegen zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen.

Zusätzlich dazu gibt es in Deutschland seit dem Ende der 1960er Jahre auch ein Fahrverbot, das samstags gilt: Von Juli bis August dürfen LKW also auch samstags zwischen 7 und 20 Uhr nicht fahren. Damit soll der Ferienverkehr entlastet werden.

Das Für und Wider: Ist das LKW-Fahrverbot nun gut oder Unsinn?

Die Begründung für das Fahrverbot ist einfach: Es geht um Lärmschutz. Menschen, die das Wochenende zur Erholung benötigen, sollen vor zu viel Verkehrslärm geschützt werden. Hier stellt sich natürlich die Frage, was mit den LKW-Fahrern ist, die ihre Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen auf irgendwelchen Rasthöfen verbringen und mit ganz anderen Problemen als Lärm kämpfen – auch wenn Lärmbelästigung natürlich keine Kleinigkeit ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Außerdem geht es um die Entlastung des erhöhten Verkehrsaufkommens an den Wochenenden, ausgelöst durch Wochenendurlauber. Was mit den vielen Pendlern im Berufsverkehr an den anderen Wochentagen ist, steht nicht zur Debatte. Das liegt wohl daran, dass die Regelung schon etwas älter ist und damals eben noch nicht so viele Menschen zwischen Arbeitsstätte und Wohnort gependelt sind.

Das Argument für das Fahrverbot, das wohl am meisten zieht, ist aber der Umweltschutz. Man erhofft sich weniger Belastung durch umwelt- und gesundheitsschädigende Abgase.

Übrigens: Auch wenn es die LKW-Fahrverbote nicht geben würde, wären LKW-Fahrten an Sonn- und Feiertagen nicht so leicht umsetzbar. Da hat nämlich auch das Verbot der Sonntagsarbeit ein Wörtchen mitzureden. Aber auch das ist ein anderes Thema und soll hier nur kurz erwähnt sein.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Was wäre eine gesetzliche Regelung ohne Ausnahmen, die sie bestätigen? Vielleicht machen die Ausnahmen es auch komplizierter. Oder einfacher. Das muss dann wohl jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt sie jedenfalls, die Ausnahmeregelungen. 

Das Fahrverbot gilt nämlich nicht für: 

  • kombinierten Güterverkehr Schiene-Straße, also zwischen dem Versender und dem nächstgelegenen Verladebahnhof beziehungsweise vom nächstgelegenen Entladebahnhof bis zum Empfänger. Aber Vorsicht: Die Entfernung darf nicht größer als 200 Kilometer sein. 
  • kombinierten Güterverkehr Hafen-Straße zwischen der Belade- oder der entsprechenden Entladestelle und dem nächsten Hafen. Hier gilt eine maximale Entfernung von 150 Kilometern. 
  • Bergung-, Abschlepp-, Pannenhilfsfahrzeuge bei Unfällen und anderen Notfällen.

Außerdem gibt es Ausnahmeregelungen für den Transport verschiedener verderblicher Waren, also hauptsächlich Lebensmittel. Dazu gehören frische Milch und Milcherzeugnisse, frisches Fleisch und Fleischerzeugnisse, lebende Fische oder frische Fische und Fischerzeugnisse, sowie verderbliches Obst und Gemüse. In diesem Zusammenhang darf dann auch die Fahrt zurück mit einem leeren Lastkraftwagen getätigt werden. Und für wen diese Ausnahmen nicht gelten, der kann in besonderen Fällen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. 

Aber für welche Tage gilt das LKW-Fahrverbot denn nun überhaupt? Wir haben es für euch zusammengefasst.

Feiertage in Deutschland

Insgesamt gibt es in Deutschland neun gesetzliche Feiertage, die bundesweit begangen werden. Dazu gehören: 

  • Neujahr
  • Karfreitag
  • Ostermontag
  • Tag der Arbeit am 1. Mai
  • Christi Himmelfahrt
  • Pfingstmontag
  • Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober
  • 1. Weihnachtsfeiertag
  • 2. Weihnachtsfeiertag

Da an diesen Tagen LKW in der gesamten Bundesrepublik nicht fahren dürfen – bis auf wenige Ausnahmen aber darauf kommen wir später noch einmal zu sprechen – ist das für die Logistikbranche und besonders die Fahrer nur bedingt ein Problem. Schwierig bei der Streckenplanung und für das Einhalten der strengen Timings sind die anderen Tage. Nämlich die, die nur in manchen Bundesländern gelten. Dazu gehören: 

  • Fronleichnam: Gilt nur in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Außerdem gibt es hier besondere Ausnahmeregelungen durch NRW im Ländergrenzbereich zu Niedersachsen. 
  • Reformationstag: Gilt nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 
  • Allerheiligen: Gilt nur in Baden-Württemberg, Bayern, NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland. 

Außerdem gibt es übrigens auch noch Feiertage, an denen das LKW- Fahrverbot gar nicht gilt: 

  • Heilige Drei Könige
  • Mariä Himmelfahrt
  • Buß- und Bettag

Und was macht ein LKW-Fahrer, wenn er durch ein Bundesland muss, in dem das Fahrverbot gilt?

Da haben wir schlechte Nachrichten: Ein LKW-Fahrer kann da im Grunde nichts machen. Es bleibt nur Umfahren oder eine Zwangspause einlegen. Gute Disponenten und Logistiker haben die Feiertage aber zum Glück bei ihrer Routenplanung im Hinterkopf. Sonst würde es wahrscheinlich auch ein fürchterliches Chaos auf Straßen und Rastplätzen geben und niemand könnte die Zeitpläne einhalten.

Und jetzt seid ihr an der Reihe, liebe LKW-Fahrer: Wie geht ihr mit dem Sonntags- und dem Feiertagsfahrverbot um? Und wie machen es die Disponenten und Logistiker unter euch? Schreibt es uns in die Kommentare, tauscht euch aus und helft euren Kollegen mit Tipps!

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